ARAIA Consulting und BVL laden zum Praxisworkshop
Kosten sparen durch erfolgreiches Supply Chain Management
- Über die Lieferkette Liquidität freisetzen: ARAIA präsentiert Tipps und Erfahrungsberichte aus der Praxis
- Schnittstelle Einkauf und Logistik optimieren: Warum sich fachbereichsübergreifendes Arbeiten bezahlt macht
- Marc Staudenmayer: „Nur der interdisziplinäre Austausch sorgt für maximale Transparenz bei allen Beschaffungsaktivitäten.“
Neuss, 11. Mai 2010. Anlieferungs- und Bestellprozesse optimieren, Lagerzeiten verkürzen, Liquidität erhöhen: Viele Unternehmen haben das enorme Potenzial, das in der Optimierung ihrer logistischen Prozesse liegt, noch nicht erkannt. „Die Lieferkette ist eine der wichtigsten Stellschrauben, wenn es darum geht, Lagerbestände zu reduzieren und so gebundenes Kapital freizusetzen“, erklärt Marc Staudenmayer, Gründer und Sprecher der Geschäftsführung von ARAIA Consulting. „Leider ist Supply Chain Management in vielen Unternehmen immer noch ein Fremdwort.“ Fach-Know-how und Tipps, wie Unternehmen mit einer effizienten Lieferkette ihr Working Capital verbessern, vermittelt ein Praxisworkshop, den ARAIA mit der Bundesvereinigung Logistik (BVL) ausrichtet:
am Donnerstag, den 19. Mai 2010,
von 14:00 bis 17:30 Uhr,
in der Hochschule Neuss für Internationale Wirtschaft, Markt 11-15 in 41460 Neuss.
Zum Auftakt der Veranstaltung analysieren Einkaufsexperten von ARAIA die wichtigsten Spannungsfelder zwischen Einkauf und Logistik. Denn beide Abteilungen verfolgen oft unterschiedliche Ziele: Während der Logistiker versucht, Lagerkosten durch geringe Bestellmengen und häufige Abrufe niedrig zu halten, möchte der Einkäufer einen optimalen Produktpreis erzielen, indem er große Volumen ordert. „Diese Konflikte können nur durch eine ganzheitliche Betrachtung von Abläufen im Unternehmen gelöst werden“, weiß Marc Staudenmayer. „Denn Einkauf und Logistik sind zwei Seiten derselben Medaille.“ Was hilft, ist eine klare Aufgabenverteilung: Während die Logistik ihren Bedarf hinsichtlich Losgrößen, Lieferzeiten, Bestell- und Lagerhaltungskosten definiert, prüft und verhandelt der Einkauf die Umsetzbarkeit dieser Anforderungen beim Lieferanten. Ausschlaggebend bei der Entscheidung für einen Geschäftspartner sind am Ende die Gesamtkosten, die sowohl Einkaufs- als auch Logistikkosten berücksichtigen. „Wir empfehlen unseren Kunden, in fachbereichsübergreifenden Teams zu arbeiten“, so Staudenmayer. „Wenn Einkäufer, Logistiker und Produktentwickler an einem Strang ziehen, können sie den günstigsten Gesamtpreis erzielen. Darüber hinaus sorgt der interdisziplinäre Austausch für maximale Transparenz bei allen Beschaffungsaktivitäten.“
Lagerzeiten verkürzen, gebundenes Kapital freisetzen
Im Rahmen des Workshops stellt ARAIA zwei beispielhafte Praxisberichte an der Schnittstelle zwischen Einkauf und Logistik vor: Für einen namhaften Baustoffhersteller konnten die Beschaffungsexperten die Arbeitsabläufe von Einkäufern und Logistikern so optimieren, dass das Unternehmen innerhalb von nur drei Monaten Einsparungen von sechs Prozent erzielte – Tendenz steigend. Der zweite Praxisbericht stammt aus der Möbelindustrie, hinter der sich eine besonders umfangreiche Logistik verbirgt. Es galt, Anlieferungs- und Bestellrhythmen für verschiedene Warengruppen so zu verbessern, dass die einzelnen Komponenten möglichst schnell weiterverarbeitet und als fertige Artikel an den Kunden ausgeliefert werden konnten. ARAIA gelang es, die Lagerzeiten von Komponenten entscheidend zu senken und so gebundenes Kapital freizusetzen: Betrug der Wert der gelagerten Waren zu Beginn des Projekts noch 17 Millionen Euro, lag er bei Projektabschluss bei nur mehr 14 Millionen Euro. In beiden Fällen hat ARAIA eine sogenannte „Logistics Performance Diagnose“ durchgeführt: „Dazu überprüfen unsere Einkaufsexperten Kennzahlen, wie die Verweildauer im Lager“, sagt Marc Staudenmayer. „So erkennen wir schnell, welche Prozesse nicht optimal laufen.“
Im Anschluss an die Vorträge besteht Gelegenheit zum Informations- und Erfahrungsaustausch. Für einen optimalen Wissenstransfer zwischen Forschung und Praxis sorgt dabei Prof. Dr. Otto Jockel, Dekan der School of Logistics an der Hochschule Neuss und „Gastgeber“ der Veranstaltung.
Medienvertreter, die am Praxisworkshop „Supply Chain Management in Einkauf und Beschaffung“ teilnehmen möchten, sind herzlich willkommen! Bitte melden Sie sich mit einer formlosen E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. an.
Über ARAIA Consulting
ARAIA Consulting ist darauf spezialisiert, Einkaufskonditionen und Einkaufsstrukturen nachhaltig zu verbessern. Der Hauptsitz der 1994 gegründeten Unternehmensberatung befindet sich in München. Weltweit bieten 60 Mitarbeiter an zehn Standorten intelligentes Einkaufsmanagement aus einer Hand: von der Analyse über die strategische Beratung bis hin zur vollständigen Umsetzung. Die Einkaufsexperten von ARAIA zeichnen sich durch ihr tiefes Verständnis für Produktionsprozesse und Organisationsstrukturen, ihr umfassendes kaufmännisches und technisches Wissen aus. So arbeitet ARAIA fachbereichsübergreifend und ganzheitlich an der optimalen Lösung für jeden einzelnen Kunden.
Grundlage der Beratungsleistung ist das Was-Wo-Wie-Prinzip: ARAIA analysiert, was, wo und wie ein Unternehmen einkauft und setzt anschließend gemeinsam mit seinen Kunden Optimierungspotenziale um. Im Ergebnis können die Geschäftspartner von ARAIA ihre Einkaufskosten nachhaltig senken und verfügen über mehr liquides Kapital. Unternehmen aus allen Branchen, in denen Einkauf ein wichtiger Wettbewerbsfaktor ist, vertrauen auf die Expertise von ARAIA aus 15 Jahren erfolgreicher Projektarbeit.
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