ARAIA lädt zur 4. Münchner Runde für Einkauf und Logistik

Gastredner Dr. Hubertus Bardt diskutiert Erfolgsstrategien für einen nachhaltigen Rohstoffeinkauf

  • Wissensaustausch bei ARAIA Consulting: 4. Münchner Runde für Einkauf und Logistik versammelt Fach- und Führungskräfte
  • Keine Zukunft ohne Rohstoffe: Dr. Hubertus Bardt vom Institut der Deutschen Wirtschaft Köln zeigt Strategien für eine vorausschauende Rohstoffversorgung auf
  • Marc Staudenmayer: „Im Mittelstand sind steigende Rohstoffpreise ein kaum beherrschbares Risiko. Um höhere Kosten an den Markt weiterzugeben, müssen Einkauf und Vertrieb noch stärker zusammenarbeiten.“

München, 4. Mai 2010. Ressourcenknappheit, sinkende Reserven und kaum vorhersehbare Preisschwankungen: Die Verfügbarkeit von Rohstoffen sorgt immer wieder für Schlagzeilen, nicht zuletzt seit die Rohstoffpreise im Sommer 2008 eine weltweite Hausse verzeichneten und China sich zur internationalen Wirtschaftsmacht mit enormem „Stahlhunger“ entwickelt hat. Welche Folgen hat die Rohstoffsituation für die Beschaffung, insbesondere in mittelständischen Unternehmen? Und wie lässt sich der Zugang zu Rohstoffen nachhaltig sichern? Diesen und weiteren Fragen geht die Einkaufsberatung ARAIA im Rahmen der Münchner Runde für Einkauf und Logistik nach:

am 12. Mai 2010
um 16 Uhr
in der Theatinerstraße 14 in 80333 München, 2. Stock in den „Fünf Höfen“.

Die Diskussionsreihe bringt Verantwortliche aus Einkauf und Logistik in informeller Runde zusammen. Gastredner und Impulsgeber der vierten Veranstaltung dieser Art ist Dr. Hubertus Bardt, Leiter der Forschungsstelle Umwelt und Energieökonomik am Institut der Deutschen Wirtschaft Köln.

In seinem Vortrag „Keine Zukunft ohne Rohstoffe“ skizziert Dr. Bardt die wichtigsten Herausforderungen beim Einkauf von Rohstoffen. Dazu zählt zum Beispiel der Zugang zu den Vorkommen. So stammen viele Materialien, die in der Halbleiterherstellung benötigt werden, aus Staaten mit wechselnden Machtverhältnissen. Besonders dramatisch ist die Situation bei Kobalt: Nur rund ein Viertel (26,4 %) der Produktion kommt aus politisch stabilen Ländern. Die restlichen drei Viertel werden in Ländern gewonnen, die als „instabil“ oder als Staaten mit „mittlerem Risiko“ gelten.

Konkurrenz um Exotenrohstoffe

Darüber hinaus zeichnet sich die Nachfragesituation am Rohstoffmarkt dadurch aus, dass viele Unternehmen um beschränkte Vorkommen konkurrieren – insbesondere bei exotischen Materialien. Zum Beispiel beanspruchen die Top-3-Unternehmen der Branchen Stahl- und Elektronikindustrie sowie Turbinenbau
98,5 Prozent der weltweiten Vorkommen von Niob, einem seltenen Schwermetall. Ähnlich verhält es sich bei der Rohstoffgruppe Platin: Fast ein Viertel (71,5 %) der Vorkommen nutzen die jeweils führenden Hersteller von Katalysatoren, Schmuck, Elektronik, chemischen Produkten und Dentaltechnik.

„Ohne Rohstoffe kein Geschäft: Für unsere Kunden ist die Verfügbarkeit von Rohstoffen Voraussetzung für den Zugang zu relevanten Märkten“, sagt Marc Staudenmayer, Gründer und Geschäftsführer von ARAIA Consulting. „Deshalb wollen wir in unserer Diskussionsrunde insbesondere über Strategien sprechen, mit denen sich die Versorgung mit Rohstoffen zuverlässig und störungsfrei sichern lässt. Beispielsweise gibt es die Möglichkeit, Ersatz- und Sekundärrohstoffe zu nutzen oder Materialien durch eine Zusammenarbeit zwischen Einkauf und Forschungsabteilung weiterzuentwickeln.“

Strategien für den Mittelstand

Im Blickpunkt der Veranstaltung stehen auch die derzeit wieder steigenden Kosten für Standardrohstoffe. Denn während Großkonzerne Instrumente zur Preisabwehr, etwa Hedging oder Einkaufskooperationen, häufig wirkungsvoll nutzen, sieht die Situation im Mittelstand ganz anders aus: Da der Rohstoffbedarf im Einzelfall zu gering ist, ist der Aufwand für detaillierte Preisabwehrstrategien in mittelständischen Unternehmen zu hoch, der Erfolg solcher Maßnahmen aufgrund volatiler Märkte zu wenig vorhersehbar. „Für viele unserer Kunden sind steigende Rohstoffpreise ein kaum beherrschbares Risiko. Sie konzentrieren sich derzeit darauf, finanzielle Reserven aufzubauen“, so Marc Staudenmayer. „Unsere Empfehlung: Um höhere Kosten an den Markt weitergeben zu können, müssen Einkauf und Vertrieb künftig noch stärker zusammenarbeiten.“

Medienvertreter, die an der Münchner Runde zum Thema Rohstoffeinkauf teilnehmen möchten, sind herzlich willkommen! Bitte melden Sie sich mit einer formlosen E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. an.

Über ARAIA Consulting
ARAIA Consulting ist darauf spezialisiert, Einkaufskonditionen und Einkaufsstrukturen nachhaltig zu verbessern. Der Hauptsitz der 1994 gegründeten Unternehmensberatung befindet sich in München. Weltweit bieten 60 Mitarbeiter an zehn Standorten intelligentes Einkaufsmanagement aus einer Hand: von der Analyse über die strategische Beratung bis hin zur vollständigen Umsetzung. Die Einkaufsexperten von ARAIA zeichnen sich durch ihr tiefes Verständnis für Produktionsprozesse und Organisationsstrukturen, ihr umfassendes kaufmännisches und technisches Wissen aus. So arbeitet ARAIA fachbereichsübergreifend und ganzheitlich an der optimalen Lösung für jeden einzelnen Kunden.

Grundlage der Beratungsleistung ist das Was-Wo-Wie-Prinzip: ARAIA analysiert, was, wo und wie ein Unternehmen einkauft und setzt anschließend gemeinsam mit seinen Kunden Optimierungspotenziale um. Im Ergebnis können die Geschäftspartner von ARAIA ihre Einkaufskosten nachhaltig senken und verfügen über mehr liquides Kapital. Unternehmen aus allen Branchen, in denen Einkauf ein wichtiger Wettbewerbsfaktor ist, vertrauen auf die Expertise von ARAIA aus 15 Jahren erfolgreicher Projektarbeit.

Pressekontakt
Dirk Heerdegen
ergo Kommunikation
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Fax: +49 (0)89 244 11 11-77
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Kontakt ARAIA Consulting
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Fax: +49 (0)89 52 30 41-39

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