Thema auf der ProcurementWorld
Prozessoptimierung des Einkaufs in Unternehmen birgt großes Potenzial
- ARAIA-Experte Marc Scholten moderiert Fachforum „Prozessoptimierung“ auf dem 13. Einkaufskongress in Köln
- Unternehmen beklagen große Know-how-Defizite bei der Prozessoptimierung des Einkaufs
- Marc Scholten: „Nicht mehr allein die Frage `Wo´ eingekauft wird steht im Vordergrund, sondern `Was´ und `Wie´.“
Köln/München, 21. April 2010. Der Gewinn liegt im Einkauf. Trotz der alten Händlerweisheit nutzen viele Unternehmen die Chancen nicht, die in einer Optimierung der eigenen Einkaufsprozesse liegen. Gründe sind fehlende Kenntnisse, Kompetenzgerangel zwischen Fachabteilungen und die hierarchische Stellung des Einkaufs in der Unternehmensorganisation.
Marc Scholten, Experte der Münchner Einkaufsberatung ARAIA Consulting, moderiert im Rahmen der diesjährigen ProcurementWorld (4. bis 5. Mai 2010 in Köln) das Fachforum „Prozessoptimierung“, das sich dieser Probleme annimmt. Neben dem Blick auf aktuelle Entwicklungstrends wird aufgezeigt, wie sich Einkauf optimal in die Gesamtprozesse einbinden und „Maverick Buying“ (Beschaffung am Einkauf vorbei) vermeiden lässt. Besonderes Augenmerk gilt den Hebeln, mit denen die Kosten durch die frühzeitige Einbindung des Einkaufs nachhaltig gesenkt werden können.
Scholten: „Nicht mehr allein die Frage `Wo´ eingekauft wird steht im Vordergrund, sondern `Was´ und `Wie´. Es ist allerdings erstaunlich, in wie vielen Unternehmen die Bereiche Einkauf, Logistik, Produktentwicklung und Vertrieb nebeneinander arbeiten statt miteinander. In der Unternehmensrealität erschweren Kompetenzgerangel und unterschiedliche hierarchische Bedeutung von Einkauf, Logistik und Entwicklung mehr Effizienz. Eine Gesamtkostenbetrachtung findet häufig nicht statt. In vielen Fällen fehlt auch schlicht und einfach die Methodenkenntnis."
Vier von zehn deutschen Unternehmen beklagen beispielsweise Know-how-Defizite im Bereich der Variantenreduktion, einem höchst effektiven Mittel der Kostensenkung. Ein Drittel der Unternehmen bemängelt fehlende Kenntnisse bei der Vereinfachung von Produkten (Redesign to Cost), in der ebenfalls erhebliche Sparpotenziale liegen. Das sind nur zwei Ergebnisse der umfassenden Studie „Optimierungshebel auf dem Prüfstand“, die Scholten im Rahmen der ProcurementWorld vorstellt. Insgesamt wurden 77 Einkäufer, Supply Chain Manager, Einkaufsleiter (CPOs) und Finanzvorstände deutscher Industrieunternehmen befragt. Das gesamte jährliche Einkaufsvolumen dieser Firmen liegt bei rund 250 Milliarden Euro.
ProcurementWorld – ein hochkarätiger Branchentreff
Die ProcurementWorld findet am 4. und 5. Mai 2010 in Köln statt. Dem Veranstalter Management Circle ist es gelungen, zahlreiche Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft zu gewinnen. Unternehmensvertreter unter anderem der Deutsche Bank AG, der Bayer Healthcare AG, der Würth Industrie Service GmbH & Co. KG und der Coca-Cola Hellenic Bottling Company S.A. stellen ihre aktuellen Strategien im Einkaufsmanagement vor. Auf der Agenda stehen alle für die zukunftsfähige Einkaufsorganisation relevanten Themen, vom ganzheitlichen Risikomanagement über die Trends und Herausforderungen im Global Sourcing bis hin zum Einkauf von Innovationen.
Medienvertreter können sich auf der Website des Veranstalters für die ProcurementWorld und das Fachforum „Prozessoptimierung“ akkreditieren:
www.managementcircle.de
Information über ARAIA finden Sie unter www.araia.de.
Weiterführende Informationen zur ARAIA Studie „Optimierungshebel auf dem Prüfstand“ erhalten Sie über die untenstehenden Kontakte.
Über ARAIA Consulting
ARAIA Consulting ist darauf spezialisiert, Einkaufskonditionen und Einkaufsstrukturen nachhaltig zu verbessern. Der Hauptsitz der 1994 gegründeten Unternehmensberatung befindet sich in München. Weltweit bieten 60 Mitarbeiter an zehn Standorten intelligentes Einkaufsmanagement aus einer Hand: von der Analyse über die strategische Beratung bis hin zur vollständigen Umsetzung. Die Einkaufsexperten von ARAIA zeichnen sich durch ihr tiefes Verständnis für Produktionsprozesse und Organisationsstrukturen, ihr umfassendes kaufmännisches und technisches Wissen aus. So arbeitet ARAIA fachbereichsübergreifend und ganzheitlich an der optimalen Lösung für jeden einzelnen Kunden.
Grundlage der Beratungsleistung ist das Was-Wo-Wie-Prinzip: ARAIA analysiert, was, wo und wie ein Unternehmen einkauft und setzt anschließend gemeinsam mit seinen Kunden Optimierungspotenziale um. Im Ergebnis können die Geschäftspartner von ARAIA ihre Einkaufskosten nachhaltig senken und verfügen über mehr liquides Kapital. Unternehmen aus allen Branchen, in denen Einkauf ein wichtiger Wettbewerbsfaktor ist, vertrauen auf die Expertise von ARAIA aus 15 Jahren erfolgreicher Projektarbeit
Pressekontakt
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