Unternehmensgruppe Betty Barclay: Mit neuen Methoden zum (Einspar-)Erfolg
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„Der grundlegende Ansatz für unser gemeinsames Projekt war, Einkaufsprozesse aus anderen Branchen auf die Textilbranche zu übertragen. Dies erforderte eine intensive Einarbeitung des Teams und es ist dem Team sehr gut gelungen, die Abläufe, Zusammenhänge und Besonderheiten dieser Branche zu erfassen. Klaus Uhl, CEO |
- Die Herausforderung
Der Kunde designt, entwickelt, beschafft und vertreibt Damenoberbekleidung der Marken Betty Barclay, Gil Bret, Vera Mont und Saint Jacques.
Die Beschaffung der Textilien erfolgt vornehmlich in Ost-Europa und in Asien. Die Einkaufsorganisation ist divisional nach Marken aufgestellt. Traditionell unterscheiden sich die Beschaffungsprozesse und Abläufe stark von anderen Industrien, da die Vorgänge von Produkten und Kollektionen gesteuert sind.
Die Herausforderung des Projektes war, diese Herangehensweisen gezielt zu hinterfragen und neue Ideen oder Konzepte anderer Industrien in den Beschaffungsprozess einzubringen. Insbesondere für die direkten Warengruppen wie Stoffe, Zutaten, die Lohnfertigung oder bei der Beschaffung von vollständigen Kleidungsstücken beeinflussen Änderungen der Beschaffungskonzepte die gesamte Prozesskette.
Für die indirekten Warengruppen wie Marketing, IT oder Logistik erfolgte der Einkauf durch die entsprechenden Fachabteilungen.
- Die Lösung
ARAIA hat Optimierungsstrategien entwickelt und gemeinsam mit dem Kunden implementiert. Mit diesen Strategien wurden neue Wege in der Beschaffung des Kunden beschritten. Die anfängliche Skepsis konnte nach den ersten großen Erfolgen in ausgewählten Warengruppen abgebaut werden. Insbesondere für einige direkte Warengruppen wird der kurzfristige Erfolg von langfristigen organisatorischen Änderungen und Change Management Maßnahmen gestützt werden.
Durch ein zusätzliches Benchmark-Projekt für den Bereich Lohnfertigung hat ARAIA weltweit Transparenz in relevante Beschaffungsmärkte gebracht und die Grundlage für langfristige Strategien geschaffen.
Für die indirekten Warengruppen konnte ARAIA insbesondere durch das Schaffen von Transparenz wichtige Projektansätze identifizieren. Es wurden bspw. neue Spezifikationen (IT-Arbeitsplatzgeräte), neue Konzepte (Druck- Outputmanagement) oder eine vollständige Neustrukturierung des Warengruppenvolumens und eine Vergabe nach Kernkompetenzen von Lieferanten (Marketing) abgeleitet. Mit diesen Maßnahmen wurden im Projekt signifikante Einsparungen und Prozessverbesserungen erzielt.
- Das Ergebnis
- 10% erreichte Einsparungen auf das behandelte Volumen
- Aufweisen von umfangreichen zusätzlichen Potenzialen bei entsprechenden organisatorischen Änderungen und Change Management Maßnahmen
- Markttransparenz für die Warengruppe Lohnfertigung









